leo a. nefiodow, mitarbeiter des gmd-forschungszentrum informationstechnik in sankt augustin bei bonn meinte in seinem 1996 veröffentlichten buch: "der sechste kondratieff“:
„ich bin der festen überzeugung, dass der nächste innovationsschub im wesentlichen davon abhängt, dass wir künftig die weichen faktoren besser nutzen. damit meine ich kompetenzen im umgang mit menschen, kreativität, motivation, verantwortungsgefühl, und vor allem die bereitschaft, sich für eine sache einzusetzen.“
als nikolai dimitrijewitsch kondratieff, gründer des "moskauer konjuktur instituts" die theorie der langen wellen begründete, wusste er nichts vom internet, weblogs oder gentechnologie. er beschäftigte sich mit marktanalysen und machte sich gedanken über zukünftigen wirtschaftstrends. er kam zu dem schluss, dass die wirtschaftsentwicklung durch immer wiederkehrenden phänomene charakterisiert ist. die wellen wirtschaftlichen aufschwungs sind das ergebnis von basisinnovationen, die die gesellschaft nachhaltig beeinflussen. bereits vorhandene, aber bisher ungenutzte ressourcen werden einem system zugänglich gemacht und so kommt es zu einem wachstum in bis dahin unerschlossenen gebieten. klar?
der beste weg in die zukunft ist also, in menschen zu investieren.
das musste auch mal gesagt werden.